Mondscheinspiele
Die Mondscheinspiele – Wenn aus einer Idee Tradition wird
Manchmal beginnt eine Tradition mit einer einfachen Idee.
Die Mondscheinspiele entstanden auf Initiative der damaligen Jugendclubleiterin Anke Ellermann. Sie wollte eine Veranstaltung schaffen, bei der Jugendliche gemeinsam draußen unterwegs sein, Abenteuer erleben und dabei jede Menge Spaß haben können. Dafür wandte sie sich an uns – und gemeinsam entstand die Idee für die ersten Mondscheinspiele.
Die Premiere führte die Jugendlichen bei einer schaurigen Schnitzeljagd rund um den kleinen Giebelsee bis zur Giebelseehalle. Rätsel mussten gelöst, Aufgaben bewältigt und gemeinsam die Nacht überstanden werden. Rund 50 Jugendliche machten sich damals auf den Weg. Von Anfang an mit dabei war auch der HACRAFU, der uns bis heute bei den Mondscheinspielen unterstützt.
Zur zweiten Ausgabe wurde das Abenteuer größer. Dank der Unterstützung der Gemeinde konnten wir das Strandbad am Bötzsee nutzen und die Geschichte dorthin verlegen. Leider erlebte Anke Ellermann diese zweite Ausgabe nicht mehr – sie war inzwischen verstorben. Umso wichtiger war es uns, ihre ursprüngliche Idee weiterzuführen.
Doch mit der zweiten Ausgabe veränderte sich auch etwas Entscheidendes: Die Mondscheinspiele waren plötzlich nicht mehr nur ein Abenteuer für Jugendliche. Auch Erwachsene ließen sich von der Geschichte, den Rätseln und dem Grusel anstecken und wollten selbst Teil des Abenteuers werden. Seitdem ist die Veranstaltung generationenübergreifend und wir freuen uns jedes Jahr darüber, wie viel Freude auch die erwachsenen Teilnehmer an der Aktion haben.
Dieses Mal wartete ein echtes Zombie-Abenteuer auf die Teilnehmer: Sie mussten sich durch ein kleines Waldstück kämpfen und dabei verhindern, von Zombies „gefressen“ zu werden. Ihr Ziel war ein vermeintliches Überlebenscamp. Doch dort angekommen, mussten sie feststellen, dass auch dieser sichere Ort längst von Zombies überrannt worden war. Statt Schutz zu finden, begann die nächste Herausforderung: Sie mussten sich aus dem Camp befreien und die Flucht antreten.
Seit dem zweiten Jahr unterstützt uns außerdem das örtliche Seeschloss, das damit ebenfalls zu einem wichtigen Teil der Mondscheinspiele geworden ist.
Bei der dritten Ausgabe kehrten die Teilnehmer erneut zum Strandbad zurück. Diesmal führte sie die Geschichte auf die Suche nach einem vermeintlichen Gegenmittel, das im verlassenen Überlebenscamp zurückgelassen worden war. Doch auch hier war die Mission noch lange nicht beendet. Erst nachdem die Gruppe alle Aufgaben bewältigt hatte, musste am Ende noch ein Funkspruch abgesetzt werden, um die ersehnte Rettung anzufordern.
So wurden aus einer Idee für einen Jugendabend nach und nach die Mondscheinspiele – eine Veranstaltung, die Abenteuer, Teamwork, Grusel und Gemeinschaft miteinander verbindet.
Und vielleicht ist das Schönste an den Mondscheinspielen, dass hinter all den Zombies, Rätseln und Geschichten immer noch die ursprüngliche Idee von Anke Ellermann steckt: Menschen zusammenzubringen und ihnen ein gemeinsames Abenteuer zu schenken, an das sie sich noch lange erinnern.
Was einst als Veranstaltung für Jugendliche begann, ist heute ein Erlebnis für Jung und Alt. Jugendliche und Erwachsene stehen gemeinsam vor den Herausforderungen, lachen, erschrecken sich und fiebern dem nächsten Rätsel entgegen. Und genau diese Mischung macht die Mondscheinspiele für uns zu etwas ganz Besonderem.
Aus einer Idee wurde eine Tradition – und aus einer Jugendveranstaltung ein gemeinsames Abenteuer für eine ganze Gemeinschaft. 🌙🧟
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